Gastronomie: Auf dem Weg zum digitalen Restaurant

Die Arbeit in der Gastronomie zählt zu den schönsten, aber auch zu den herausforderndsten Jobs überhaupt. Das hat sich in den Restaurants, Cafés und Bars des 21. Jahrhunderts nicht geändert. Im Gegensatz zu den Generationen vor ihnen arbeiten viele der heutigen Restaurantmanager, Bedienungen und Aushilfen aber wesentlich effizienter, indem sie ihre Arbeitsprozesse digitalisiert haben. Dank moderner Hard- und Software können viele Abläufe vereinfacht werden – von der Schichtplanung und Zeiterfassung über den Einkauf bis hin zur Tischplanung, Bezahlung und Lohnabrechnung.

5 Schritte führen ins Restaurant des 21. Jahrhunderts

Noch zu wenige Betriebe schöpfen die digitalen Möglichkeiten innerhalb der Gastronomie in Gänze aus. Das ist schade, wird hier doch viel Wachstumspotenzial verschenkt. Dabei ist der Weg zum digitalen Restaurant durchaus gang- und bezahlbar. Wir zeigen Ihnen, welche fünf Schritte Sie vom Gastronomiebetrieb des 21. Jahrhunderts trennen.

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1.) Kassensysteme – die Allrounder der Gastronomie

Die Effizienz eines Restaurants steht und fällt mit dem gewählten Kassensystem. Moderne Systeme sind dabei deutlich vielseitiger als ihre Vorgänger. Je nach genutzter Lösung bringen entsprechende Systeme folgende Features mit:

  • Off- und Onlinebetrieb
  • Kassenbuch
  • Verwaltung von Filialen
  • Anbindung von Kassenzubehör wie Barcodescanner und Bondrucker
  • Durchführen von Geschäftsanalysen – inklusive der Präsentation in Form anschaulicher Statistiken
  • Einrichten eines Gäste-WLANs
  • Unterstützung verschiedener Zahlungsmethoden – inklusive Kartenzahlung mit EC- oder Kreditkarte
  • DATEV-Schnittstelle

Beliebte zeitgemäße Kassensysteme sind etwa orderbird, GASTROFIX, gastronovi und Megara. Gut zu wissen: Moderne Kassensysteme unterstützen nicht nur die klassische Bar- und Kartenzahlung, sondern auch mobile Bezahlverfahren wie beispielsweise Apple Pay. Voraussetzung hierfür: Der genutzte Kartenleser verfügt über eine NFC-Funktion. Aktuell fristet Mobile Payment in Deutschland zwar noch ein Nischendasein, das dürfte sich aber rasch ändern. Bei vielen unserer europäischen Nachbarn ist das Bezahlen via Smartphone etwa schon gang und gäbe.

2.) Der Einkauf war noch nie so einfach

Moderne Apps bieten weitreichende Möglichkeiten, die Lebensmitteleinkäufe zu optimieren. Bestes Beispiel: Bring! Die praktische App ermöglicht nicht nur das Erstellen von Einkaufslisten. Sie erlaubt es auch, diese mit Mitarbeitern zu teilen. So werden Fehleinkäufe in Folge mangelnder Abstimmung weitestgehend vermieden. Dank Machine Learning macht die App schon nach kurzer Zeit zudem eigenständig relevante Einkaufsvorschläge, die die Listenerstellung zusätzlich verkürzen.

3.) So gelingt die Mitarbeiterplanung

Schichtplanung, Zeiterfassung, Urlaubsabstimmung: Die Mitarbeiterplanung frisst Zeit – und ist allzu oft eine Gratwanderung zwischen effizientem Einsatz und persönlichen Präferenzen der Angestellten. Doch Reibungen lassen sich vermeiden, indem Mitarbeiter so weit wie möglich in bestehende Prozesse eingebunden werden. Genau hier setzt das Tool Planday an. Via Smartphone-App werden sämtliche Mitarbeiter in die Planung mit eingebunden. Die Folge: Ein Höchstmaß an Transparenz und Partizipation, das für eine hohe Zufriedenheit sorgt. Sogar die Lohnabrechnung wird von gastromatic automatisch durchgeführt.

4.) Reservierungen? Übernehmen die Gäste im digitalen Restaurant selbst

Im klassischen Restaurant übernimmt ein Mitarbeiter die für Tischreservierungen notwendige Abstimmung im direkten Gespräch mit den Gästen. Im digitalen Restaurant dürfen die Gäste selbst ran. Gästemanagement-Lösungen wie OpenTable machen es möglich. Der Clou: Die Reservierung erfolgt online. Die Tischplanung übernimmt die Lösung im Anschluss gleich mit. Das analoge Reservierungsbuch hat damit endgültig ausgedient. Eine integrierte Gästedatenbank vereinfacht zudem die Gästewiedererkennung und das Marketing.

5.) Sales & Marketing: Facebook, Instagram, TripAdvisor und Co.

Plakatwerbung, Werbung im Lokalradio oder Anzeigen in Zeitungen mögen noch nicht ausgedient haben. In puncto Effizienz sind digitale Marketing-Kanäle für die Gastronomie aber kaum noch zu übertreffen. Gepflegte Social-Media-Präsenzen – vom Blog über die eigene Instagram- bis hin zur Facebookseite – schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie erlauben es einerseits, das eigene Angebot (reich bebildert und anschaulich betextet) im richtigen Licht zu präsentieren. Auf der anderen Seite erhöhen sie durch das Erstellen und vereinfachte Teilen von Veranstaltungen die Reichweite maßgeblich.
Ein aktives Bewertungsmanagement, das insbesondere die Plattformen Google My Business und TripAdvisor beinhaltet, rundet das ganzheitliche digitale Marketing ab.

Kosten? Überschaubar. Dank gemieteter Soft- und Hardware

Keine Frage, ein fortgeschrittener Digitalisierungsgrad spart insbesondere in der Gastronomie Zeit, Ressourcen und Nerven. Ganz im Gegensatz zu früher muss dies aber nicht teuer erkauft werden. Von orderbird bis gastromatic wird die notwendige Software heute bequem im Mietmodell erworben – und ist monatlich kündbar. Damit werden hohe Einmalinvestitionen überflüssig und die – in der Gastronomie traditionell schwierige – Kalkulation ein Stück einfacher. Zumal dies nicht nur mit Soft-, sondern auch mit Hardware möglich ist. Im Rahmen des Workplace-as-a-Service-Modells (WaaS) können selbst hochwertige Apple Produkte wie Mac oder iPad in beliebiger Stückzahl für die Mitarbeiter gemietet werden. Und Letzteres ist in der Gastro-Branche Gold wert. Wer Mitarbeiter – und gegebenenfalls sogar Gäste – mit iPads und den passenden Apps ausstattet, macht sich das volle Potenzial der modernen Software-Lösungen in der Gastronomie zunutze. Als sehr sicher gelten Apple Produkte obendrein.